TSG Harsewinkel: An die Saisonminuten 1 bis 30 anknüpfen
Es war ein Start wie gemalt, den die Harsewinkeler Regionalligahandballer vor einer Woche gegen den TuS Möllbergen hingelegt haben.
Harsewinkel (zog) - Zumindest, was die erste Halbzeit angeht. Und genau an diese 30 Minuten gilt es anzuknüpfen, wenn auch am Freitagabend kurz vor 22.00 Uhr zwei weitere Pluspunkte auf dem TSG-Konto stehen sollen. Um 20.15 Uhr bittet die TG Hörste zum Kreisderby in die Halle Masch.
„Wenn wir da so schludern, vor allem mit der Chancenauswertung, werden wir es schwer haben. Hörste hat sein Auftaktspiel erst aufgrund später Patzer verloren und bis dahin eine gute Leistung gezeigt“, weiß Harsewinkels Trainer Manuel Mühlbrandt, dass ihn ein eingeschworener Gegner erwartet.
Respekt vor Gastgeber Hörste
Die vor einem Jahr aufgestiegenen und von Matthias Baier trainierten Gastgeber haben in Silvan Tarner und Max Schäper starke Führungsspieler. Der Ex-Verler Fabian Stroth kann an guten Tagen sein Tor zunageln. Doch im zweiten Durchgang der Saisonpremiere kassierte die TGH 25 Gegentore und verlor mit 30:40.
„Das Derby müssen wir annehmen, in dem wir uns die erste Halbzeit zum Vorbild nehmen“, hatte der Trainer Spaß daran, wie Abwehr-Umstellungen umgesetzt wurden und welche Möglichkeiten sich in der Offensive ergaben.
Jannis Falkenberg ist voll einsatzfähig
Auch am Freitag in Hörste kann Mühlbrandt aus dem Vollen schöpfen. denn Linksaußen Jannis Falkenberg, der einen Schlag an den Kiefer abbekommen hatte, ist voll einsatzfähig. Da es keinen Karten-Vorverkauf gab, hat Mühlbrandt für die Harsewinkeler Fans nur den einen Rat: „Ich denke, dass die Halle bis auf den letzten Platz voll sein wird. Kommt früh, damit auch viel orange auf der Tribüne zu sehen und zu hören ist.“
Schlögl spielt für Ligakonkurrent VfL Gladbeck
Dass Max Schlögl, dessen Vertrag kurz vor Saisonstart in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst wurde, weil der Polizist in die Dienststelle Düsseldorf versetzt wurde, weiter Handballspielen würde, damit hatten die Harsewinkeler gerechnet. Nun wurde bekannt, dass der Kreisläufer künftig für den mehr als 50 Fahrminuten von der Landeshauptstadt entfernten Ligakonkurrenten VfL Gladbeck auf Torejagd geht. Das überraschte die Verantwortlichen am Moddenbach. Sie ließen den Wechsel aber unkommentiert.