Das dritte Spitzenspiel in Folge haben die Landesligahandballerinen der TSG Harsewinkel erfolgreich für sich entschieden. Mit 18:16 (8:8) konnte sich die stark ersatzgeschwächte Mannschaft von Thorsten Wiemann erst in der 50. Spielminute auf die Siegerstraße bringen. Das Spiel wurde auf technisch schwachem Niveau geführt. Überdurchschnittlich viele Fang- und Abspielfehler auf beiden Seiten waren Ursache für die durchweg knappen Zwischenstände. Keines der beiden Teams konnte sich vorentscheidend absetzen, so dass das Spiel bis zum Schluss spannend blieb.
„In diesem Spiel ist unsere Abschlussschwäche sehr deutlich geworden. Neben fünf verworfenen Siebenmetern waren zahlreiche Rückraumwürfe erneut erfolglos. Die Trefferquoten meiner Spielerinnen sind stark verbesserungswürdig.“, hadert der Trainer mit der Angriffsleistung seiner Mannschaft.
Lediglich die erste und zweite Welle waren vielversprechend und erfolgreich. Ramona Treiner konnte ihre Chancen nutzen und wichtige Tore erzielen.
Mit 16 Gegentreffern demonstrierte die TSG ihre Abwehrstärke. Diesmal agierten die Harsewinkelerinnen mit einer 5:1 Raumdeckung gegen die flinke Aufbauspielerin aus Wettringen. Auf beiden Seiten taten sich die Torhüterinnen hervor, die ihre jeweiligen Teams lange im Spiel hielten. „Ich freue mich, dass die Mannschaft über sechzig Minuten gekämpft hat. Auch wenn wir zu viele Fehler im Spielaufbau hatten, konnten wir durch eine solide Abwehrleistung das Spiel gewinnen. Gegen die körperlich überlegenen Gegnerinnen bin ich mit der Abwehr gut zufrieden gewesen.“, lobt Wiemann sein Prunkstück.
Am kommenden Sonntag spielen die Harsewinkelerinnen im Kreispokal gegen den Tabellenführer aus Brockhagen, gegen den es vor Wochenfrist noch eine Fünftore Niederlage gab. Ob es zu einer Revanche reicht, können Handballfans am Totensonntag um 18 Uhr in der Dreifachsporthalle zu Harsewinkel live miterleben.
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