Mit gemischten Gefühlen sind wir ins Spiel gegangen, denn es war der Tag der "denen-man-durch-Rippen-pusten-kann". Dass die Länge und Breite eines Spielers dennoch nicht immer ausschlaggebend über Sieg und Niederlage ist, sollte sich dann im Laufe des Spieles erweisen.
Jöllenbeck, im Rückraum und am Kreis mit kräftigen Spielern bestückt, bereitete uns vor allen Dingen in der ersten Halbzeit große Probleme, insbesondere deshalb, weil unsere umformierte Deckung oft "informiert" über die Zuständigkeiten war. Und so kassierten wir zwangsläufig ein Tor nach dem anderen und bekamen lange Zeit keine Stabilität in unseren Abwehrverband. Da auch der Angriff mehr oder weniger Stückwert bot, war es vorranig in der ersten Halbzeit kein ansehnliches Spiel. Dennoch gelang es, sich zum Ende der ersten 25 Minuten mit vier Toren abzusetzen. Wie auch immer.
Die zweite Halbzeit sollten wir dann lange Zeit dominieren. Der Vorsprung wurde auf sieben Tore ausgebaut und bis kurz vor Schluß auch gehalten. Grund war ein verbessertes Deckungsverhalten und ein gut aufgelegter Robin im Tor. Als wir in der Endphase der Begegnung jedoch in Unterzahl spielen mußten, die Jöllenbecker auf Manndeckung umstellten, wir uns zudem kleine "Luxusfehler" - wie das Durchlaufen des Torraumes ohne Ball - leisteten, schmolz dieser Vorsprung bis auf zwei Tore dahin. Dennoch, mit zwei weiteren Torerfolgen in der Schlußminute hatten wir unseren Gegner dann letztlich doch sicher besiegt.
Fazit: auch die "Nachrücker" stehen inzwischen ihren "Mann" und können die Leistungsträger zumindest phasenweise entlasten.
Zum Schluß sei noch erwähnt, dass Olli, dem wir weiterhin wünschen, dass er schnell wieder auf die Beine kommt, seit langem mal wieder seine Kumpels um sich hatte und ein bißchen "Stallgeruch" in die Nase bekam und Jonas mit seinen Krücken fast schneller unterwegs war, als ohne ;-)). Auch hier hoffen wir, dass die Genesung schnell voran geht.
/div>