Einige Kommentare zum Spiel der 1. Herren heute Abend

Westfalenblatt:

Die Niederlage der TSG Harsewinkel beim Tabellenvorletzten Spradow war aufgrund des 30. Geburtstags von Co-Trainer Timo Schäfer am Vorabend offiziell »von oben« abgesegnet worden, Leidtragender war indes die TG Hörste, denn der Vorsprung auf Spradow und somit den ersten direkten Abstiegsplatz ist auf einen Punkt zusammengeschmolzen.

Heute Abend bietet sich die Gelegenheit zur »Rache«: Hörste gastiert um 19.30 Uhr zum Derby bei der TSG. »Es ist ja nicht so, dass wir Hörste eins auswischen wollten«, sieht der Harsewinkeler Coach Manuel Mühlbrandt die TG eher als zufälliges und gleichermaßen tragisches »Opfer«. Unabhängig davon ist der Aufsteiger ohnehin zum Punkten verdammt. »Sie stehen mit dem Rücken zur Wand. Für Hörste ist es ein ganz wichtiges Spiel«, weiß »Mühle«. Und dann ist da ja auch noch sein Gegenüber: Hörste-Trainer Hagen Hessenkämper, Mühlbrandts Vorgänger, kennt die Spielweise der TSG natürlich in- und auswendig. Bereits im Hinspiel kam Harsewinkel nur mühevoll zum 24:21-Sieg.

Angeknüpft werden soll an die stimmungsvolle Atmosphäre aus dem vergangenen Heimspiel beim 33:28-Erfolg über Hüllhorst. »Auf den Rängen war das top. Und auch wir wollen den Zuschauern wieder ein Handball-Fest bieten«, sagt Manuel Mühlbrandt. Fragezeichen stehen hinter den Einsätzen von Renée Hilla (krank) und Max-Julian Stöckmann (im Training umgeknickt). Jesse Frieling ist nach abgesessener Rotsperre ebenso wieder dabei wie der zuletzt verletzte Sven Bröskamp. Zudem stehen »Mühle« die starken A-Jugend-Spieler zur Verfügung.

 

Neue Westfälische

Mühlbrandt erwartet Wiedergutmachung

Handball: Verbandsligist TSG Harsewinkel will heute gegen die TG Hörste für Stimmung sorgen

Harsewinkel (kra). Bei zwei Punkten Rückstand auf den CVJM Rödinghausen dürfen die Handballer der TSG Harsewinkel durchaus noch mit der Vizemeisterschaft in der Verbandsliga liebäugeln. Für Manuel Mühlbrandt ist beim Heimspiel des Tabellenvierten gegen die TG Hörste am heutigen Freitag aber etwas anderes noch viel wichtiger: "Wir müssen dafür sorgen, dass die Leute in der Halle Spaß am Handball haben und für Stimmung sorgen." Anwurf ist um 19.30 Uhr.Außerdem habe seine Mannschaft nach dem letzten, enttäuschenden Auftritt in Spradow (25:30) noch etwas gut zumachen, räumt der Spielertrainer, der sich weiterhin auf das Coachen beschränken muss, ein. "Nähere Untersuchungen meiner Schulterverletzung haben zwar ergeben, dass es wieder etwas wird. Aber bis dahin brauche ich das, was ich am wenigsten habe - Geduld." Ein Fragezeichen steht bei der TSG zudem hinter den Einsätzen von Rene Hilla (krank) und Max-Julian Stoeckmann (verletzt).



Gar nicht gut zu sprechen auf die TSG Harsewinkel sind die Handballer der TG Hörste (10:24 Punkte), denn durch die überraschende Niederlage des Nachbarn bei der HSG Spradow (9:25) ist ihnen der Tabellenvorletzte "ziemlich auf den Pelz gerückt", wie Hagen Hessenkämper findet.



Für den Hörster Trainer ist es deshalb allerhöchste Zeit, im Kampf um den Klassenerhalt eine Überraschung zu landen. Zugute kommen könnte dem ehemaligen Coach der TSG Harsewinkel, dass er die Gastgeber aus dem Effeff kennt. Andererseits können die Harsewinkeler in der Torjägerliste nachlesen, dass Silvian Tarner (121 Treffer) der gefährlichste Hörster Rückraumwerfer ist und sein Nebenmann Felix Kröger (61 Treffer), aber auch Kreisläufer Malte Weigel (44) und Rechtsaußen Pascal Kaiser (53) etwas vom Geschäft verstehen.

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