Die schnelle NW berichtet über den Sieg gegen TG Hörste

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Und hier der Bericht im WB:

»Rasselbande« stürzt Hörste in Depressionen

Die A-Jugendlichen Fynn Neitzke und Alexander Kaup führen TSG Harsewinkel zum 33:32-Derbysieg

Von Dirk Heidemann

Harsewinkel(WB). Die »jungen Wilden« der TSG Harsewinkel haben das Derby in der Handball-Verbandsliga gegen die TG Hörste am Freitagabend mit 33:32 (15:17) für sich entschieden und die Gäste somit in noch größere Abstiegssorgen gestürzt.

»Wir spielen mit unserer Zukunft, die noch jünger ist als die Kollegen aus Hörste«, war TSG-Trainer Manuel Mühlbrandt mächtig stolz auf seine »Rasselbande«, die da in der zweiten Halbzeit auf der Platte stand. Zwei A-Jugendliche stachen heraus: Schlussmann Alexander Kaup, der in der 46. Minute für den kaum präsenten Johnny Dähne zwischen die Pfosten rückte und Hörste in der Schlussphase mit mehreren Paraden zur Verzweiflung brachte, sowie der zehnfache Torschütze Fynn Neitzke. »Es kann doch nicht sein, dass es meine Spieler nicht in den Kopf bekommen, dass man auch mal die Wurfhand decken muss«, schüttelte TG-Trainer Hagen Hessenkämper angesichts der acht Neitzke-Treffer im zweiten Durchgang mit dem Kopf.

Seine Mannschaft, in der Max Schäper nach langer Verletzungspause (Ellbogen) sein Comeback feierte, holte in der ersten Hälfte dreimal einen Zwei-Tore-Rückstand auf und machte gegen eine recht schläfrige TSG-Deckung aus dem 11:13 (22.) gar ein 16:13 (28.). Besonders Rechtsaußen Pascal Kaiser narrte Harsewinkel. Zunächst brachte er einen Abpraller mit einem beherzten Sprung in den Kreis noch im TSG-Kasten unter, dann traf er mit der Halbzeitsirene zum 17:15 für Hörste. Die Gäste legten bis auf 20:16 (35.) nach, ehe die Neitzke-Festspiele begannen. Als sich dann auch noch Jesse Frieling am Torewerfen beteiligte, Luca Sewing wurde nach drei schnellen Treffern bereits in der Anfangsphase mit einer kurzen Deckung aus der Partie genommen, robbte sich die TSG wieder heran. Der erstmals eingesetzte Kreisläufer Jendrik Lakebrink traf direkt zweimal.

Neitzke sorgte mit dem 26:25 (48.) für die erste Harsewinkeler Führung seit langem, beim 31:28 (55.) schien der Heimsieg eingetütet. Doch Hörste kämpfte sich bis zum 32:31 zurück, Marius Pelkmann sorgte 15 Sekunden vor Schluss mit dem 33:31 für die Entscheidung. »Es war ein schwaches Spiel mit vielen Fehlern auf beiden Seiten. Eine hohe Spielqualität habe ich nicht gesehen. Aber die Jungs haben einen enormen Willen und ihr Entwicklungspotenzial gezeigt«, sagte ein letztlich doch zufriedener Manuel Mühlbrandt. TSG Harsewinkel: Dähne/Kaup (ab 46.) - P. Pelkmann, Lakebrink (2), Stumpe, Öttking (4/2), Neitzke (10), M. Pelkmann (1), Brown (1), Bröskamp (4), Frieling (4), Dammann, Sewing (7). TG Hörste: Feist/Krause - Weide (1), Schuster (3), Schäper (4), Weigel (2), Tarner (6/2), Kaiser (7), Wagemann (1), Kröger (8).