Am 15. April spielt 1. Herren gegen Spvg Steinhagen

Bereits heute Abend (Donnerstag) steht ein Bericht auf der Homepage

"Die Glocke" zum Spiel der Verbandsliga 1. Herren gegen Spvg Steinhagen.

 

Harsewinkel (zog) - Es war angerichtet zum Fest-Menü im letzten Heimspiel der Verbandsligasaison. Die Handballer der TSG Harsewinkel werden heute Abend feiern, dass sie ihr Saisonziel trotz des langfristigen Ausfalls ihres als Spieler fest eingeplanten Trainers Manuel Mühlbrandt kompensiert haben.

Sie werden sich freuen, dass es gelungen ist, die starken A-Jugendspieler einzubauen. Doch das Kreisderby gegen die SpVg Steinhagen, das um 19.30 Uhr in der Dreifachhalle angepfiffen wird und für den Pfeffer auf dem Abschiedsbraten sorgen sollte, wirkt jetzt eher wie ein Schuss Essig.

Denn die Gäste hatten um Verlegung der Partie gebeten, und die TSG hat dem nach langem Hin und Her nicht entsprochen. Manuel Mühlbrandt fasst den Harsewinkeler Standpunkt zusammen: „Ich sehe uns nicht als die bösen Buben. Wir wollten unser letztes Heimspiel, in dem wir Spieler verabschieden und uns viele Zuschauer erhoffen, nicht unter der Woche austragen. Es tut mir leid, wir hätten gerne verlegt, was am Ende aber nicht mehr möglich war, weil die Steinhagener sich relativ spät gemeldet haben.“

Die Gäste hatten dagegen mehr Entgegenkommen erwartet. Mit Christian Blankert heiratet heute einer ihrer langjährigsten Spieler, natürlich sind die gesamte Mannschaft sowie Trainer Stephan Neitzel eingeladen. „Um einer Verbandsstrafe bei Nicht-Antreten zu entgehen, werden wir das Spiel mit einer Notbesetzung bestreiten. Die Reaktivierten sowie Spieler aus der dritten und vierten Mannschaft, die wir überreden konnten, tragen für den Verlust des sportlichen Wertes keine Verantwortung. Sie sollten daher nicht verspottet werden, sondern einen möglichst respektvollen Umgang erfahren“, teilte die SpVg Steinhagen mit.

Der TSG-Kader ist dagegen komplett. Verabschiedet werden Jesse Frieling und Luca Sewing, in den Stand-by-Modus wechseln Florian Öttking und Max-Julian Stöckmann.