Die Glocke berichtet vom Spiel gegen CVJM Rödinghausen

von Boenigk rettet der TSG einen Punkt

Von Stefan Herzog
Mit einer klaren Steigerung im zweiten Durchgang sicherte sich Handball-Regionaligst 
TSG Harsewinkel gestern Abend im letzten Spiel des Jahres noch einen Punk 
gegen den CVJM Rödinghausen.


Das 28:28 nach 10:17-Pausenriickstand bringt die Mannschaft von Trainer
Heiner Steinkühler nicht richtig weiter. Fazit: Der Klassenerhalt wird bei im
schlimmsten Fall fünf Absteigern ein hartes Stick Arbeit, den Saisonteil
2025 sollten die Harsewinkeler schnell abhaken - aber nicht ohne Lehren
daraus zu ziehen

Die Partie schien zur Pause bereits verloren. Bis zum 7:7 waren die
Harsewinkeler auf Augenhöhe. Doch in Minute 19, als Liam Lindenthal den
Siebenmeter zum 8:8 vergab und sich die Mannschaft in Überzahl zwei
Konter nach Ballverlusten fing, wurde sie nervös. Daran direkt an schloss
sich ein weitere Überzahlphase, in der die Ballverluste im Angriff noch
eklatanter wurden und sich die Gäste auf 12:8 (24. Minute) absetzen. Nun
wurde Verunsicherung spürbar, erinnerte vieles an die Heimniederlage
gegen Hörste vor drei Wochen. 16 technische Fehler und Fehlwürfe waren
auf TSG-Seite beim 10:17 notiert.

Doch nach Wiederanpfiff stimmte die Einstellung. Dies zeigt sich als
erstes in der Abwehr. Da haben wir die Rödinghausener, die das insgesamt
echt gut gemacht haben, endlich weit weg vom Tor gehalten und ins.
Zeitspiel gebrach, sagte Steinkühler, der insgesamt von einem glücklichen
Punkt sprach.

Zugute kam den Gastgebern auch, dass den lange mit guten
Angriffsspielzügen erfolgreichen Gästen allmählich die Luft ausging. Das
lag auch am Zeitstrafenverhältnis von eins zu neun. Als beim CVJM in der
53. Minute innerhalb von 15 Sekunden zwei Spieler auf die Strafbank
mussten, hatten die Harsewinkeler längst gewittert, dass doch noch etwas
möglich sein kann. Allerdings traf CVUM Linksaußen Ole Kaaterud
trotzdem zum 24:27. Doch mit dem 26:27 erzielte der in der
entscheidenden Phase starke Fynn von Boenigk erstmals den Anschluss,
Im letzten Angriff traf der Linkshänder bei Zeitspiel mit einem letzten Pass
Zum ersten Ausgleich seit dem 7:7.

TSG Harsewinkel: Schröder /Hendrich/ Wetzel - Indeche, Bruns, Bröskamp
(3), Engelhardt (3), Lindenthal (8/6), Grüger (1), Kösters (7), Meyer (1), von
Boenigk (4), Eichelsbacher (1)