Verbesserung mit Punkten unterfüttern
Regionalligist TSG Harsewinkel sieht sich vor Kellerduell auf richtigem Weg.
(dh). Zumindest Eis und Schnee werden die TSG Harsewinkel heute Abend nicht stoppen können. Nachdem vor einer Woche das Heimspiel gegen den TSV Hahlen den widrigen Witterungsbedingungen zum Opfer fiel, steht an diesem Freitag der Rückrundenstart gegen die HSG Gevelsberg Silschede (Anruf 20 Uhr) an.
Aber auch vom Gegner will sich der Handball-Regionalligist diesmal nicht aufhalten lassen. Konnte vor Weihnachten mit dem 28:28 gegen den Tabellennachbarn CVJM Rödinghausen nicht der erhoffte Schritt im Abstiegskampf gemacht werden, so soll nun nach Punkten mit der HSG (9:15) gleichgezogen werden. Dann würde die TSG (7:17) auch den direkten Vergleich, das Hinspiel endete 33:33, für sich entscheiden. Das könnte angesichts der Enge im Tabellenkeller, die letzten sieben Teams trennen aktuell nur drei Zähler, am Saisonende noch von entscheidender Bedeutung sein.
„Gegen Rödinghausen haben wir ein schlechtes Spiel gemacht, aber noch einen Punkt geholt. Die Probleme wurden angesprochen, dann haben wir den Kreispokal gewonnen. Ich sehe bei uns einen Verbesserungsprozess“, sagt TSG-Trainer Heiner Steinkühler, dem eine Sache ganz wichtig ist: „Es muss nur klare Absprachen geben, dann sind wir auch erfolgreich. Und wenn wir den Gegner unter 30 Tore halten, dann kommen wir aufgrund unserer starken Einzelspieler immer für Punkte infrage.“ Als einziger TSG-Akteur muss weiterhin Julian Borren passen, der nach seiner Bronchitis individuell trainiert und seine Rückkehr ins Team selbst bestimmt.
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