3. Herren: Das 26:26 beim Spitzenreiter als gefühlte Niederlage

Wir machten uns am Karnevalssamstag auf nach Borgholzhausen um gegen den souveränen Spitzenreiter anzutreten. So war der ein oder andere auch schon entsprechend vorbereitet.
Im Hinspiel konnten wir 50 Minuten mehr als mithalten und brachen dann die letzten zehn Minuten ein. Die Ansage in der Kabine von Kaupi war, wir benötigen zwei Punkte, um Isselhorst überholen zu können. Da Sebastian Herrmann verletzt fehlte, ersetzte ihn Bukhard Kordein hervorragend. Wir legten los wie die Feuerwehr, vorne netzten wir die Bälle ein und hinten stand die Abwehr oder Burki hielt einfach alles. Wir lagen die gesamte erste Halbzeit in Führung und gingen mit 15:11 in die Halbzeit. Ich glaube hier kann man zu Recht von der besten Halbzeit der Saison reden.
Wir wussten, dass Borgholzhausen in der zweiten Halbzeit alles versuchen würde, um die drohende Niederlage abzuwenden. Doch wir schafften es bis Mitte der zweiten Halbzeit die Führung auf drei bis 5 Tore halten zu können. Eine 4 Minuten Bestrafung gegen Borgholzhausen konnten wir leider nicht nutzen, hier kam unser mangelhaftes Überzahlspiel mal wieder zum tragen. Unterzahlsituationen verkrafteten wir meistens ohne Nennenswerte Schwierigkeiten. So entwickelte sich in der Schlussphase ein kampfbetontes Spiel, in dem sich Blömer als 7 Meter-Töter herausstellte. Er hielt zwar nur einen, aber bei seinem Anblick versagten den Borgholzhausenern gleich bei vier weiteren Versuchen die Nerven.
Wir lagen somit das gesamte Spiel in Führung, Borgholzhausen bekam mit der letzten Sekunde des Spiels einen direkten Freiwurf zugesprochen, der irgendwie den Weg zum Endstand von 26:26 ins Tor fand.
Wenn man so einen Ausgleich bekommt und eigentlich das gesamte Spiel führt, ist es mehr als ärgerlich und das Unentschieden fühlt sich an wie eine Niederlage. Doch ist es nicht, wir können mehr als glücklich sein und müssen darauf aufbauen und das abrufen, was wir heute geboten haben. Also weiter so!!!!!
Der Punkt hat aber etwas weiteres positives: wir sind das erste mal seit langem auf einem Nicht-Abstiegsplatz und den wollen wir nach Möglichkeit nicht mehr abgeben.
Noch ein Wort zu den Schiedsrichtern: Souveräne Leistung. Dass wir die Ruhe bewahrten und nicht meckerten war in diesem Spiel mit Sicherheit nicht unser Nachteil. :-)
Nächsten Samstag haben wir gegen Oelde um 15:15 die Möglichkeit zwei weitere Punkte zu sammeln.