Handball-Verbandsliga TSG nach Hüllhorst ins Weichenstellwerk
Harsewinkel (zog). Fast auf den Tag genau vor vier Jahren war Hagen Hessenkämper das letzte Mal als Trainer in Hüllhorst. Mit der HSG Gütersloh landete er dort als Spitzenreiter der Handball-Verbandsliga einen vorentscheidenden Sieg über den damaligen Tabellenzweiten. Sechs Wochen später war der Oberligaaufstieg im Sack.
Das ist ein gutes Omen. Denn am Samstag tritt Hessenkämper mit der TSG Harsewinkel am 21. Spieltag erneut als Verbandsliga-Spitzenreiter bei der HSG Hüllhorst an. „Klar sind das gute, positive Erinnerungen. Und es wäre hervorragend, wenn wir da erneut punkten würden. Und mit punkten mein ich beide Zähler, denn auf Unentschieden habe ich in dieser Saison nun wirklich keine Lust mehr“, beschreibt der Haller die Ausgangslage vor dem schweren Auswärtsspiel.
Die von Coach André Torge immer gut auf den Gegner eingestellten Gastgeber stehen im Spieljahr 13/14 zwar nicht auf Platz zwei, sondern lediglich auf Rang sechs. Doch durch die Rückkehr der länger verletzten Arne Halstenberg und Nils van Zütphen sind die Gastgeber ab sofort wieder komplett.
„Wir haben uns beim 21:21 im Hinspiel schwer getan. Doch wir wollen uns den einen Freischuss, den wir bei zwei Punkten Vorsprung haben, keinesfalls schon an diesem Wochenende nehmen.“ Stattdessen verweist der TSG-Trainer darauf, dass sich die Verfolger Mennighüffen und Steinhagen sowie Loxten und Rödinghausen in gegenseitigen Duellen Punkte abnehmen.
„Das kann ein vorentscheidendes Wochenende werden“, setzt Harsewinkels Trainer auf das große Selbstbewusstsein des bis auf Nick Kukuk (wird in der zweiten Mannschaft eingesetzt) kompletten Kaders. „Ganz wichtig ist, dass wir mit unseren Torchancen besser umgehen als zuletzt.“
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