Am Dienstag hatten wir ein Nachholspiel gegen Hörste. Dies galt es für uns zu gewinnen, um so den Abstand auf drei Punkte zu vergrößern. Der Start war äußerst holprig. Mit unserer 5:1 Abwehr hatte unser Gegner ein leichtes Spiel und konnte so langsam davon ziehen. Die Umstellung auf eine 6:0 Abwehr schmeckte Hörste nicht so ganz, so dass wir uns Tor um Tor wieder heran kämpfen konnten. Kurz vor der Pause gelang uns der Ausgleich, den Hörste noch in eine 15:14 Halbzeitführung umwandeln konnte.
In der zweiten Halbzeit stand unsere Abwehr immer besser und Burkhard Kordein (er vertrat den erkrankte Sebastian Herrmann) kam immer besser ins Spiel und hielt uns nicht nur durch vier gehaltenen Siebenmetern erfolgreich auf Kurs. In der Abwehr gingen wir äußerst konzentriert zu Werke, vorne ließen wir die ein oder andere Chance fahrlässig liegen. Doch durch eine klare Steigerung in der zweiten Halbzeit konnten wir einen letztendlich verdienten 25:21 Sieg einfahren.
Gegen HSG Gütersloh 3 am Samstag sollte es deutlich schwerer werden. In der ersten Halbzeit entwickelte sich ein teilweise offener Schlagabtausch. Mit Dennis Sträter konnte sich ein bekanntes Gesicht sehr häufig am Kreis durchsetzen, allerdings auf Gütersloher und nicht mehr auf Harsewinkeler Seite. Die ersten zehn Minuten waren sehr ausgeglichen, so führten wir teilweise mit zwei Toren. Doch Gütersloh konnte die körperlichen Vorteile immer besser ausnutzen und zog so nach und nach zum Halbzeitstand von 16:22 davon.
Wir nahmen uns in der Halbzeit vor nicht aufzugeben und alles zu versuchen. Dies gelang auch erst ganz gut und wir verkürzten den Rückstand auf vier Toren doch Gütersloh zog auf 7 Toren davon. Doch wir wollten nicht aufgaben, kleine Umstellungen in der Abwehr mit deutlich mehr Aggressivität machten nun den Güterslohern das Leben schwer und wir konnte den Rückstand immer mehr verkürzen und schafften sogar den Ausgleich zum 31:31. Doch letztendlich hatten wir etwas Abschlusspech in den letzte Minuten und verloren so mit 32:34. Ärgerlich war dies allemal, aber nach dem Spiel blieb das positive Gefühl alles gegeben zu haben und auch nach klarem Rückstand nicht nachgelassen zu haben.
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