3. Herren trotzt dem Schnee und tritt am Samstag Abend bei der Spvg. Hesselteich an

Das Spiel stand unter keinen guten Sternen. Nach zuletzt vier verlorenen Spielen in Folge und Schmitti auf der Weihnachtsfeier seiner Firma sowie ohne Torwartikone "Schlangenmann" wollten wir nach Versmold fahren. Zur Abfahrt fehlten dann noch Doliwa und Bernd. Aber dennoch hatten wir 12 Spieler in den verschiedenen Autos verteilt. Ach ja, Klotzhelm war auch noch krank.
Nachdem wir die träumerische verschneiten Straßen nach Versmold hinter uns gelassen hatten, kamen wir in die schön gewärmte Halle an und trafen zunächst nur auf 5 Hesselteicher Spieler. Doch Gott sei Dank, wurden es bis zum Anpfiff noch wesentlich mehr. Man merkte die Unsi9cherheit in unserem Team. Erst nach 3 Minuten gelang uns das erste Tor. Zum Glück war das auch die 1:0 Führung für uns. Sascha traf genau in den Winkel. Doch leider konnten wir aus der Aktion kein Selbstvertrauen gewinnen. Unser Glück war, das Hesselteich noch weniger in Tritt kam als wir. Nur die Nummer 3 aus Hesselteich traf immer wieder. Nachdem wir die Deckung auf eine 5:0 + 1 umstellten, war auch diese Gefahr gebannt. Trotzdem konnten wir uns nicht entscheidend absetzen. Wir gingen mit einer 14:13 Führung in die Kabine.
Die zweite Halbzeit wurde aber noch kurioser als die Erste. Wie in den letzten Spielen verschliefen wir die Anfangsminuten, doch diesesmal konnten wir uns fangen. Doch der Reihe nach. Wir kamen gut ins Spiel Trulli traf zweimal, doch dann verletzte er sich am Ellenbogen. Zu diesem Zeitpunkt lagen wir mit 2 Toren hinten. Tönshoff musste wieder rein, der schon zwei Zeitstrafen auf seinem KOnto hatte. Aus diesem Grund wechselte er Angriff-Abwehr mit dem Trainer, der sich extra seinen Pass von der Vierten geholt hat. Doch leider ging dieses Spiel nicht lange gut, denn Guido ist bei einem Gegenstoß auf den HInterkopf geflogen und hat seitdem einen kleinen großen Brummschädel. Stafan musste nun Angriff Abwehr spielen. Interessanterweise hat sich Stefan in der 18 minütigen Phase, in der wir immer in Unterzahl gespielt haben, keine weitere eingefangen. Also, wie gesagt, haben wir ab der 40 Minute ständig in Unterzahl gearbeitet. Mal einfach dann doppelt, doch wir konnten in dieser Zeit eine Führung erarbeiten. Das lag auch daran, dass Meik auf einmal aufdrehte und jeden Wurf setzen konnte. Das ging auch solange gut, bis der gute Meik anfing übermütig zu werden. Er versuchte sich sogar als Rückraumschütze und das ging nicht gut. Ab diesem Moment traf er nicht mehr. 4 Minuten vor Ende lagen wir dann mit 29:26 in Front. Doch dann ging gar nichts mehr. Die Chancen wurden super heraus gespielt, doch immer wieder wurde nur der Torwart bzw. die Latte getroffen. 90 Sekunden vor Ende liegen wir mit 2 Toren Vorsprung und doppelter Überzahl in Führung. Hesselteich im Angriff. Durch Dämlichkeit von uns erhält Hesselteich einen 7m und trifft. Wir im Angriff. Wir spielen gut. Alex frei von La und trifft die Latte, Meik fängt den Ball auf Ra und schießt den Torwart an. Hesselteich wieder im Gegenstoß und trifft. Unentschieden und noch eine Minute zu spielen. Sollte klappen, doch was passiert dann? Unser Halbspieler passt den Ball zum Gegener in die Hände, doch durch eine letzte Energieleistung wird der Gegenstoß verhindert. 30 Sekunden und Hesselteich im Ballbesitz. 15 Sekunden vor Ende nimmt Hesselteich eine AUszeit. Nun die Anweisung vom Trainer: Leute hört auf zu Denken und spielt Handball. Sascha nimmt die 12 weg und Meik die 5. Marco, du lässt keinen Ball mehr durch und wir holen und den Ball und laufen noch einen Gegenstoß. Schiri pfeift an. Sacha zu 12 und Meik rennt zur was weis ich. Die 5 bekommt den Ball, macht drei Schritte will werfen, kann aber nicht, da Trulli und Perpeet einen Monsterblock stellen. Hesselteicher vertendelt den Ball und Andre fängt ihn. 6 Sekunden vor Ende. Unser Gegenstoß kommt ins laufen. Sascha reagiert gut und läuft sofort vorne weg. Pass von Andre auf Sacha. Der will den Ball mit einer fangen, geht aber nicht gut, doch er kann den Ball noch irgendwie mitnehmen. Aufgrund des technischen Fehlers muss er von 14m einen Sprungwurf ansetzen. Somit konnte er keinen seiner gefürchteten Heber ansetzen. 3 Sekunden vor Ende des Spiels netzt Sascha den Ball unten rechts ein und wir haben gewonnen.
Nun fehlen uns nur noch 6 Punkte, um die Klasse zu halten.