Am Samstag begann für die weibliche C-Jugend die Aufstiegsrunde. Erfreulicher Weise konnten wir zu Hause spielen und hatten somit auch ein wenig Unterstützung von der Tribüne. Die ersten Gegner waren Verl, Versmold und Halle. Weiter geht es für uns am 15.05 gegen Steinhagen und Hörste. Wobei das Spiel gegen Steinhagen wahrscheinlich die Entscheidung um den zweiten Platz und den damit verbundenen direkten Aufstieg sein wird.
Aber nun erst mal zu diesem Wochenende. Es ging gleich schwierig los, und zwar gegen den TV Verl. Immerhin kannten wir den Großteil der Gegner schon aus der letzten Saison, wussten also was uns erwartet. In diesem Spiel konnten wir leider nicht ganz so lange mithalten und mussten uns schließlich mit einem ‚okayen‘ Ergebnis von 8:16 geschlagen geben.
Der nächste Gegner war dann die Spvg. Versmold. Das Spiel entwickelte sich sehr erfreulich. Schnell lagen wir deutlich vorne und konnten ohne Probleme durch wechseln. Somit waren auch die Tore recht gleichmäßig verteilt.
Also direkt weiter ins nächste Spiel gegen die HSG Union 92 Halle. Zum Glück konnten wir sie vorher gegen Verl und Versmold beobachten und waren somit gewarnt, vor vielen Einläufern und guten Kreisanspielen. Auch hier war der Spielstart wieder super. Nadine hielt hinten wunderbar das Tor sauber und ließ auch von außen die Füße stehen. Vorne taten wir uns im Abschluss teilweise schwer und bekamen auch die 7-Meter nicht so recht über die Torlinie, aber trotzdem lagen wir recht komfortabel über 4:1 schließlich mit 8:2 vorne. Obwohl wir wieder begannen durch zu wechseln hatten wir vorne zwar weiterhin super Torchancen, nur taten wir uns zunehmend schwer, diese auch zu nutzen. Somit wurde das Spiel noch einmal wirklich spannend. Beim Spielstand von 11:10 für uns, bekamen nach einer recht ungeschickten Abwehraktion gleich zwei unserer Spielerinnen zu recht eine 2-Minuten Strafe und die Gegner auch noch einen 7-Meter. Zu diesem Zeitpunkt waren noch 30 Sekunden zu spielen und auf der Bank machte sich leichte Panik breit. Leider hielt Nadine, im Gegensatz zu den vorigen, diesen 7-Meter nicht und so waren wir im Zugzwang. Trotz der doppelten Unterzahl führten wir die Mitte schnell aus und spielten mit Druck nach außen durch, wo Malin den Ball zum Glück noch einmal ins Tor bekam. Nach einem unnötig spannenden Spiel also ein trotzdem verdienter Sieg mit 12:11 für uns.
Wir sind also auf dem richtigen Weg. Gerade die Abwehr sah in den meisten Fällen schon ziemlich gut aus, während das Spiel vorne häufig leider noch zu statisch und mit zu wenig Druck stattfand. Es muss in den nächsten Wochen also noch ein wenig gelaufen werden, um unsere Schwachstellen zu beheben.
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