Bericht der NW vom Spiel gegen Bommern

Regionalligist TSG Harsewinkel gelingt in Bommern der zweite Saisonsieg.

Perfekte Premiere für Trainer Steinkühler

Der Trainerwechsel beim Handball-Regionalligisten TSG Harsewinkel hat sich gleich im ersten Spiel ausgezahlt. Beim Tabellenvierten TuS Bommern feierte die TSG einen 31:26 (13:14)-Auswärtssieg und damit erst den zweiten Saisonsieg überhaupt.

Die Rote Laterne konnte das Schlusslicht zwar nicht abgeben, hat mit einem weiteren Sieg im Nachholspiel an diesem Freitag (20 Uhr) gegen den CVJM Rödinghausen aber die Chance, gleich drei Plätze zu klettern und das Jahr nicht nur versöhnlich sondern auch noch auf einem Nicht-Abstiegsplatz zu beenden. Der Erfolg war um so bemerkenswerter, da Felix Hendrich, Stefan Bruns und Marlon Meyer angeschlagen waren und nur zu Kurzeinsätzen kamen.

„Die Mannschaft hat das, was wir uns vorgenommen hatten, zu 100 Prozent umgesetzt“, freute sich TSG-Trainer Heiner Steinkühler, der der 6:0-Abwehr eine Frischzellenkur verpasste und diese mit einem anderen System agieren ließ. „Wir haben sie aggressiver interpretiert und jeder hat seine Rolle erfüllt.“ Dahinter erwies sich ein starker Torhüter Robin Wetzel als sicherer Rückhalt. „Struktur war das meist benutzte Wort in der vergangenen Woche. Die Mannschaft hat immer weitergemacht und nie den Faden verloren“, nannte Heiner Steinkühler einen ganz wesentlichen Unterschied zu den vielen verlorenen Spielen in den vergangenen Monaten. Zwischen der 47. und 55. Minute machte die TSG aus einem 20:22-Rückstand eine 27:22-Führung und entschied die Partie. „Die Mannschaft hat ihr Herz auf der Platte gelassen und sich komplett zerrissen“, so Steinkühler.

Großen Anteil am Sieg habe auch der neue Co-Trainer Yannick Ruschhaupt gehabt. „Er hat gleich in den ersten Tagen viel Energie reingesteckt und ist mit seinem Handball-Sachverstand eine große Hilfe. Die Kommunikation mit ihm ist 1a, Yannick ist ein Glücksfall für die TSG.“

TSG Harsewinkel: Wetzel/Hendrich – Indeche, Bruns, Bröskamp (6), Engelhardt (3), Lindenthal (9/1), Grüger (3), Kösters (6), Meyer, von Boenigk (2), Eichelsbacher (1), Wunsch (1).