Zweiter Heimsieg ganz wichtiger Schritt für Harsewinkel
Einen aufgrund einer klaren Steigerung im zweiten Durchgang verdient erkämpften Heimsieg feierte Handball-Regionalligist TSG Harsewinkel.
Und das vor (und auch mit bestimmt 100 Salzuflern) gut besetzter Tribüne inklusive des erstmals nach langer Zeit wieder im Hasenbau gesehenen langjährigen Harsewinkeler Trainers Manuel Mühlbrandt. Der Heimerfolg war erst der zweite in dieser Spielzeit. Und es war laut Trainer Heiner Steinkühler „ein überlebenswichtiger“.
Sieg war „überlebenswichtig“
Mit den zwei Punkten durch den 28:25 (12:14)-Erfolg kletterte das Team auf den drittletzten Platz – der bei aktueller Drittligakonstellation aber nicht zum Klassenerhalt reichen würde. Doch wichtig für die mit viel positiver Körpersprache, mit Geschlossenheit und ganz viel Einsatz auftretenden Mannschaft war dieser erste Schritt.
Sven Bröskamp Kapitän wie aus dem Lehrbuch
Dabei voranging als Kapitän wie aus dem Lehrbuch Sven Bröskamp. Sieben seiner neun Treffer erzielte der „Kapitano“, der im Angriff immer wieder die Lücke fand oder erkämpfte, nach Wiederanpfiff. „Er war heute unser Schlüsselspieler - und so sieht er auch aus“, speilte Trainer Heiner Steinkühler auf Blut am Hals und zahlreiche blaue Flecken an.
Einstellung, Körpersprache und Kampf
Im gleichen Atemzug hob der Trainer die Einstellung der gesamten Mannschaft hervor: „Vor regelmäßig an die 500 Leute spielen zu dürfen, ist ein Privileg.Die Einlauf-Choreographie, das Tribünenbanner („Mit Herz und Mut, das weißt du genau, bringen wir den Sieg in den Hasenbau“) reichten aber noch nicht zur Pausenführung.
Abwehr-Umstellung und Tempospiel
Doch mit Umstellung in der Abwehr – so bearbeitete nach Wiederanpfiff Alex Engelhardt den starken Linkshänder Nick ter Duis und Paraden von Maik Schröder bekam die TSG die Partie in den Griff. Beim 20:20 glichen die Gäste in der 47. Minute zum letzten Mal aus. In der Crunchtime setzte sich Harsewinkel beim 24:21 (natürlich durch Bröskamp) erstmals auf drei Tore ab. Salzuflen kämpfte, doch dem dezimierten Kader gingen dann auch die Kräfte aus, während die TSG auch dank offener Manndeckung in Überzahl besser ins Tempospiel kam.
| TSG Harsewinkel: Schröder/Wetzel – Bruns (1), Bröskamp (9), Engelhardt (2), Lindenthal (5/3), Borren, Grüger (1), Kösters (8), Meyer, von Boenigk (1), Eichelsbacher (1), Wunsch |
| Zuschauer: 500 |
| Schiedsrichter: Ayhan/Vorndamme |
| Rote Karte: Anzer (60.) Bad Salzuflen |
| Zeitstrafen: Kösters (3.), Engelhardt (17.), Grüger (52.) - vier bei Bad Salzuflen |
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