Unsere Jungs mussten sich am Wochenende in eigener Halle mit 23:26 geschlagen geben. Nach einer schwierigen ersten Halbzeit liefen wir von Beginn an einem Rückstand hinterher, konnten uns im zweiten Durchgang jedoch deutlich steigern und das Spiel wieder offen gestalten.
Der Start verlief alles andere als optimal. Im Angriff fehlte zunächst die nötige Sicherheit, sodass sich früh ein Rückstand einstellte. Zu viele technische Fehler und ungenutzte Chancen verhinderten, dass wir besser ins Spiel fanden. Zur Pause lag das Team entsprechend zurück, wusste aber, dass noch alles möglich war.
Nach dem Seitenwechsel zeigte die Mannschaft ein anderes Gesicht. Mit mehr Tempo, höherer Konzentration und einer stabileren Abwehrarbeit kämpften sich unsere Jungs Schritt für Schritt heran. Auch im Tor gelangen wichtige Paraden, die dem Team zusätzlichen Rückhalt gaben. Mitte der zweiten Halbzeit war der Anschluss wieder hergestellt und die Partie völlig offen.
In der Schlussphase entwickelte sich ein intensives und umkämpftes Spiel. Mehrfach bot sich die Möglichkeit zum Ausgleich, doch in den entscheidenden Momenten fehlte die letzte Konsequenz im Abschluss. Einzelne Ballverluste und vergebene Chancen verhinderten die Wende. So setzte sich Gladbeck in den letzten Minuten noch einmal leicht ab und entschied die Partie für sich.
Trotz der Niederlage hat die Mannschaft vor allem in der zweiten Halbzeit Moral und Kampfgeist gezeigt. Jetzt gilt es, die positiven Ansätze mitzunehmen, die Fehler konsequent aufzuarbeiten und den Fokus voll auf die kommenden Spiele zu richten. Die Ausgangssituation bleibt eng – umso wichtiger wird es sein, in den nächsten Begegnungen geschlossen aufzutreten und die nötigen Punkte einzufahren.
Glück im Unglück, auch unsere Mitkonkurrenten verloren ihre Spiele, so dass an der Tabelle im unteren Bereich nichts geändert hat.
Am nächsten Sonntag, 26. April, spielen wir auswärts gegen die 2. Mannschaft von LIT 1912. Anwurf ist um 17:00 Uhr. LIT steht in der Tabelle auf Platz 3.
Um 14:30 Uhr startet der Fanbus am ZOB in Harsewinkel.
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