Ringer Workshop

TSG-Handballer auf der Ringermatte.Einen Workshop der besonderen Art veranstaltet am Samstag, dem 2. Juli die TSG Harsewinkel gemeinsam mit der Ringerabteilung des KSV Gütersloh. Ab 10 Uhr werden in der Dreifachhalle rund 90 Kinder aus den weiblichen und männlichen D- und C-Jugend Mannschaften in die Grundtechniken des Ringens eingeführt.Zustande gekommen ist die Kooperation durch den Harsewinkeler Stützpunktleiter Wolfgang Strotmann und den Gütersloher Ringerausbilder Günter Feisel. „Oberste Priorität unserer Stützpunktarbeit hat die sehr breite sportmotorische Grundausbildung“ , so Strotmann. „ Unsere Kinder und Jugendlichen sollen in möglichst viele Sportarten hineinschnuppern und neue Bewegungserfahrungen machen. So lernen Sie ihren Körper besser kennen und erweitern ihren sportlichen Horizont.“ Viele Sportarten sind am Stützpunkt Gegenstand des Trainings. Neben Handball als Schwerpunkt wird Fußball, Basketball, Hockey, Indiaca und Volleyball gespielt. Leichtathletik unter sachkundiger Anleitung ist ebenso Bestandteil wie Schwimmen, Radfahren und Turnen. „Die Bewegungserfahrung beim Ringen ist wieder etwas vollkommen Neues für die Kid’s“ , sagt Strotmann. „Neben der fairen Verarbeitung von Kraft und Kampfbereitschaft ist auch die hohe Körperbeherrschung und die Verantwortung für den Gegner eine große Herausforderung.“Günter Feisel war von der Idee des Workshops gleich begeistert. Zwar stellt die Gruppe mit fast hundert Ringer-Laien eine echte Aufgabe dar, jedoch ist der Trainerdes KSV durch seine Arbeit in den Schulen das Vermitteln der Elementarkenntnisse gewohnt. So war auch der Workshop in Harsewinkel schnell organisiert. Die TSG stellt den Mattenuntergrund, die Ringermatte bringt der KSV mit. In drei Gruppen mit jeweils zwei Stunden Dauer wird die Veranstaltung abgewickelt.„Mal sehen, ob vielleicht ein Talent dabei ist“ , meint Feisel,, der in Gütersloh schon eine Reihe hoffnungsvoller Nachwuchsringer ausgebildet hat