„Nottuln. „Ich hoffe, dass die Mannschaft nicht so einen bescheidenen Tag erwischt wie noch am vergangenen Sonntag bei der 17:28-Heimniederlage gegen den TV Emsdetten“, sagte Andreas Stolz, Trainer des Handball-Landesligisten GW Nottuln, vor dem Duell mit dem Tabellendritten TSG Harsewinkel. Die Partie wird am Sonntag um 17.15 Uhr in der Sporthalle am Wellenfreibad angepfiffen.
Als klarer Außenseiter gehen die Grün-Weißen in die Begegnung, denn auch nach dem 13. Spieltag nehmen die Stolz-Frauen mit nur einem Saisonsieg weiterhin den zwölften und letzten Tabellenplatz ein. Trotz dieser Ausgangssituation und der 15:21-Hinspielniederlage ist der GWN-Übungsleiter durchaus zuversichtlich, „dass wir dem Meisterschaftsmitfavoriten Paroli bieten können“. Allerdings müsse die Fehlerquote gegenüber dem ersten Aufeinandertreffen, 30 Fehlwürfe und zahlreiche technische Defizite notierte sich damals Andreas Stolz, mindestens halbiert werden.Die Gäste aus Ostwestfalen verstärkten sich zu Saisonbeginn und verfügen nach den Aufzeichnungen des Nottulner Coaches über zwei sehr gute Rückraumspielerinnen. Außerdem sei die Position der Kreisläuferin stark besetzt. Trotz der deutlichen Schlappe in Harsewinkel blieb dem GWN-Coach in Erinnerung, „dass wir nach dem klaren 6:12-Rückstand zur Pause die zweite Halbzeit ausgeglichen gestalten konnten“. Dass die Niederlage nicht noch höher ausfiel, war auch ein Verdienst von Stefanie Gravermann, die sechs Treffer erzielte und am Sonntag ebenso aufgrund von Rückenproblemen nicht zur Verfügung stehen wird wie Lena Simmes. Anstelle von Gravermann sollen Claudia Baackmann und Ann-Christin Potthoff für die notwendige Gefahr aus dem Rückraum sorgen.Nach fünfmonatiger Verletzungspause wird Kasha Bomba, die vor einer Woche nach ihrem Kreuzbandriss das Training wieder aufgenommen hat, ihr Comeback feiern. Allerdings werde Bomba zunächst ausschließlich bei Siebenmetern auf dem Feld stehen.
VON JOHANNES OETZ, NOTTULN
Quelle: Westfälische Nachrichten
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