Harsewinkeler Landesligahandballerinnen weiterhin oben dran

Auch gestern ist die erste Handballdamenmannschaft mit 2 Punkten zurückgekehrt. Mit einem 14:18 (8:10) Auswärtssieg beim Schlusslicht GW Nottuln erledigte das Team seine Hausaufgaben zuverlässig.
Die Vorbereitung auf dieses Spiel war indes erneut eine organisatorische Herausforderung. So mussten die Landesligahandballerinnen am Freitag zum Abschlusstraining wieder mal nach Gütersloh fahren, weil die Sporthallen in Harsewinkel für andere Veranstaltungen geblockt wurden. „Es ist schon schwierig, diesen Misstand mit den Sporthallen in Harsewinkel zu kompensieren und gleichzeitig leistungsorientiert Sport zu treiben. Diese Probleme kenne ich aus Gütersloh nicht.“, ärgert sich der Trainer über die zahlreich notwendigen Improvisationen.
Die TSG startete dafür dieses mal mit Volldampf in das Spiel. So lagen die Damen bereits nach 3 Minuten mit 0:3 in Führung. Phasenweise haben sie dann aber zu hektisch agiert und überflüssige Fehler produziert, die von Nottuln clever genutzt wurden. Sobald die einstudierten Konzeptionen konsequent gespielt wurden, stand die Nottulner Abwehr vor Problemen. Einen sehr guten Eindruck machte die gegnerische Torhüterin, die nicht nur 7m abwehren konnte, sondern auch gut platzierte Rückraumwürfe entschärfte.
„Das war sicherlich kein Handballleckerbissen. Wir haben uns leider dem Niveau des Gegners angepasst. Ich freue mich darüber, dass meine Mannschaft geschlossen aufgetreten ist, bis zur letzten Minute gekämpft hat und sich nicht provozieren lies. In Nottuln liegen die Nerven blank - das wurde gestern durch zahlreiche undisziplinierte Aktion deutlich. Ich hoffe, dass wir unsere Verletzungen bis zum nächsten Spiel in Hesselteich auskuriert haben.“, fasst der Trainer den gestrigen Abend kurz und knapp zusammen.
Am kommenden Samstag holen die Harsewinkelerinnen das Hinspiel gegen Hesselteich nach, das aufgrund von Nichtantretens der Schiedsrichter ausgefallen ist. „Hesselteich ist auf dem Vormarsch! Die kommen immer besser in Fahrt und haben gegen Warendorf eindrucksvoll bewiesen, dass sie mit äußerster Vorsicht zu genießen sind. Bevor für meine Damen der traditionelle Karnevalspaß beginnt, ist noch einiges zu tun!“, denkt Wiemann bereits an die kommende schwere Auswärtsaufgabe in Versmold.