„Wer hätte denn - außer uns selbst - vor der Saison gedacht, dass wir so lange oben mitmischen und ein ernsthafter Konkurrent sind?“, stellte ein über die gesamte Saison gesehen zufriedener TSG-Trainer die Frage.
Mit 31:13 Punkten und 457:393 unterschritten die Harsewinkelerinnen als einzige Mannschaft eine Gegentormarke von 400. „Das ist sicherlich unser Prunkstück, das im Spiel gegen Ammeloe allerdings extrem gefährdet wurde“, berichtet Thorsten Wiemann.
Außergewöhnlich war, dass der Tabellendritte erst nach gespielten 20 Minuten zu seinem ersten Treffer kam, bis dahin aber schon 9 Gegentore kassiert hat. Ausreichend Torchancen boten sich, doch sie wurden nicht konsequent genug genutzt. Mit 15:5 gingen die TSG-Damen in die Halbzeitpause – ein Debakel.
Nach Wiederanpfiff machte die TSG deutlich, dass sie sich so nicht von der Saison verabschieden wolle und hielt die letzten 30 Spiel- und Saisonminuten tapfer dagegen. „In der zweiten Halbzeit hat meine Mannschaft im wahrsten Sinne des Wortes bis zum Umfallen gekämpft.“
Aufgrund zahlreicher Verletzungen standen kaum Wechselmöglichkeiten auf der Bank zur Verfügung. „Natürlich können wir auch aus dieser Partie sehr wichtige Erkenntnisse und Informationen gewinnen.“, resümiert Thorsten Wiemann, der auf seine Mannschaft trotz der zuletzt eher durchwachsenen Leistungen sehr stolz ist.
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