Nottuln - „Eigentlich dürfte die Saison erst in zwei Wochen losgehen“, stellte Andreas Stolz, Trainer des Handball-Landesligisten GW Nottuln, vor dem ersten Spieltag am morgigen Samstag (11. September) fest. Der Aufsteiger empfängt in der Sporthalle am Wellenfreibad die TSG Harsewinkel. Um 19 Uhr erfolgt der Anwurf gegen das Team des ehemaligen GWN-Coaches Reinhard Hölscher.
Gerne hätte der Nottulner Übungsleiter noch einige Trainingseinheiten absolviert, um an den letzten Feinheiten zu arbeiten. Doch diese Möglichkeit besteht nicht mehr. „Wir spielen nun eine Klasse höher und müssen noch mehr Gas geben“, stellte Stolz klar und hofft, „dass wir den Klassenerhalt am Ende auch erreichen werden. Allerdings wird dies sehr, sehr schwer werden“. Von den zwölf Mannschaften steigen zwei Teams in die Gegen den Vorjahresachten aus Harsewinkel wird lediglich Sonja Große Lordemann fehlen, die sich im letzten Testspiel am vergangenen Samstag bei Vorwärts Wettringen II eine Bänderverletzung zuzog. Dafür erhielten die Grün-Weißen rechtzeitig die Spielberechtigung für Lia Budde (vormals Borussia Darup), die eine Verstärkung auf der Rechtsaußen-Position darstellt. „Wir wollen unseren Heimnimbus wahren“, so Nottulns Coach. In der Vorsaison wurde nicht eine der elf Partien vor den treuen Fans verloren. „Wenn wir unsere optimale Form abrufen können, wäre ich mit einem Punkt schon zufrieden“, so Stolz.
Allerdings gastiere mit der TSG Harsewinkel eine Mannschaft in Nottuln, die „typisch ostwestfälisch“ spiele. Besonders auf die Akteurin im linken Rückraum müsse aufgepasst werden. „Wir treffen auf eine Truppe, die sich aus jungen und erfahrenen Spielerinnen zusammensetzt. Ich erwarte keine leichte Begegnung“, erklärte der GWN-Übungsleiter.
VON MARCO STEINBRENNER, NOTTULN
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