Am 6. November trat das unfassbare ein. Keine Spielerin bzw. kein Trainer hat mehr daran geglaubt. Und wer hat es geschafft? Der Schiedsrichter!
In der Halbzeitpause kam der Schiedsrichter zu uns, und bat Lydia ihre Haare zu einem Zopf zusammen zu binden. Grund: Gegenspielerinnen hatten sich beschwert, dass sie immer wieder ihre Haare ins Auge bekommen haben. Vielleicht lag das aber auch an ihrer aggressiven Abwehrarbeit. Zumindest hat Lydia das Zopfband genommen und auch benutzt! Wahnsinn!!!!!!!!!!!!!
Keiner von unseren Spielerinnen hat Lydia wieder erkannt.
Doch nun zum Spiel. Bei der Ankunft stellten wir fest, dass wir die Trikots zu Hause vergessen hatten. Doch zum Glück fand sich noch ein Trikotsatz in den unendlichen Weiten von Guidos Auto.
An den Trikots lag es nicht, dass wir schlecht ins Spiel gekommen sind. Der Tabellenletzte führte recht schnell und verdient mit 3:1 gegen uns. Doch wir kämpften uns ins Spiel und gingen bald auch in Führung. Leider bekamen wir während des ganzen Spiels nie richtig Ruhe. Immer wieder leichte technische Fehler. Zur Halbzeit führten wir jedoch mit 15:12.
Die zweite Halbzeit begann gut. Wir legten sofort ein Tor nach, doch dann kam ein Bruch ins Aufbauspiel. Vielleicht lag es ja am Zopf von Lydia? Man weiß es nicht. Müssen-Billinghausen glich dann beim Stand von 21:21 erstmals wieder aus. In dieser Phase waren wir sogar in doppelter Unterzahl. Dann jedoch, besannen sich unsere Spielerinnen wieder auf ihre handballerisches Können. Nachdem eine Spielerin kurz genommen wurde, setzten die anderen Spielerinnen das um, was wir in der letzten Woche trainiert haben. Das Kleingruppenspiel. Immer wieder kam so eine Spielerin von uns frei zum Wurf, was uns letzt endlich einen 27:22 Erfolg einbrachte.
Und nun hier einmal ein Lob auf unsere Schiedsrichter aus dem Kreis. Wir sind bis jetzt dreimal Auswärts angetreten. In diesen drei Auswärtsspielen hatten wir erst einmal einen Schiedsrichter. Bei den beiden anderen sind jeweils unsere Zeitnehmer als Schiedsrichter eingesprungen. Dieses Ereignis hatten wir bis jetzt in unserem Kreis noch nicht.
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