Männl. A-Jugend – Sie haben sich bemüht

In einem vom Karnevalssonntag vorgezogenen Spiel bezwang die männl. A-Jugend am Montagabend die Spvg. Versmold mit 34:28 (16:16) und bleibt weiter ungeschlagen. Der Sieg war letztlich durchaus klar und verdient, wenn man aber berücksichtigt, daß Versmold eigentlich nur aus einem Spieler bestand, bleiben allerdings noch einige Fragezeichen bestehen.

Bereits im Hinspiel, vor gerade einmal drei Wochen, wurden Abwehr und Torwarte mehr als einmal für pomadiges und passives Agieren durch den Versmolder Rückraum bestraft. Auch dieses Mal schlug gleich der erste Ball vermeid- und haltbar in unserem Tor ein. Der Innenblock ließ sich in Halbzeit 1 mehrfach simpelst austanzen, der Torwart bewegte sich mit der Grazie einer Bahnschranke. Da Versmold ebenfalls die Defensive vernachlässigte, kamen wir im Angriff, nach durchaus schnellem und gefälligem Spiel, zu zahlreichen Toren, vergaben jedoch wieder einmal eine Fülle von Torchancen durch klägliche Abschlüsse, zumeist in die jeweilige Schokoladenecke. Weil der Ball in unserem Tor ja ebenfalls regelmäßig einschlug, konnten wir uns in der ersten Halbzeit nie absetzen, waren sogar oftmalig im Rückstand. Mit dem Halbzeitpfiff gelang uns wenigstens noch der Ausgleich zum 16:16.

Nach Wiederanpfiff blieb das Spiel bis zum 18:17 offen. Dann endlich setzten die Jungs zu einem energischen Zwischenspurt auf 24:17 an und entschieden das Spiel bereits vorzeitig. Auch Schröder hielt nun manchen Ball. Gegen den jetzt auch konditionell abbauenden Kontrahenten war beim 30:20 die höchste Führung erreicht. Versmold hielt fast ausschließlich in Person von Chris Bartels auf Rückraummitte dagegen, der am Ende des Spiels auf gefühlt über 20 Tore kam, hatte nun aber keine Chance mehr. Am Ende der Partie kehrte aber wieder der Schlendrian ein. Eigene Torgelegenheiten wurden vergeben, der Gegner zum Torwurf förmlich eingeladen.

An der Einstellung, dem Einsatz oder der Laufbereitschaft hat es heute nicht gelegen. Diese Spielkomponenten waren alle vorhanden. Aber auch in diesem Match offenbarten sich wieder die bekannten Mängel. Fehlende geistige Teilnahme über weite Phasen des Spieles, Unterschätzung des Gegners und Beratungsresistenz, was die Wurfauswahl anbelangt. Das, was eigentlich möglich wäre, sieht man leider nur über wenige Minuten des Spieles.

Es spielten: Schröder – Matthias, Papst Benedikt XVII., Bröski, Freddy, Blondie, Sebastian, Tim, Harri, Arti, Mili und Polen-Paul.
Injury list: Miss Thomson (ACLR), Mr. Joe (VV).