Pressbericht zur Partie gegen Dortmund

Lehrstunde gerne angenommen
HANDBALL:Frauen der TSG Harsewinkel 16:34 gegen Borussia Dortmund

Harsewinkel (kra). Die Landesliga-Handballerinnen der TSG Harsewinkel bezahlten gestern gerne Lehrgeld. „Meine Damen haben dafür gesehen, wie schnell man Handball spielen kann“, kommentierte Stefan Ferlemann das 16:34 gegen Borussia Dortmund. Vor allem die Passgeschwindigkeit mit der die Zweitligaspielerinnen ihre Aktionen einleiteten, faszinierte den Harsewinkler Trainer.

Aber Ferlemann war gleichwohl mit dem Auftritt seiner Truppe einverstanden. „Wir haben im Rahmen unserer Möglichkeiten dagegengehalten und ein paar schöne Tore erzielt. Das jeder Fehler sofort mit Gegenstößen bestraft wurde, obwohl die Dortmunderinnen am Ende ihres Trainingslagers in Harsewinkel nicht mehr Vollgas gegeben haben, war dabei auch ganz lehrrreich.“

Die TSG-Handballerinnen setzen ihre Vorbereitung auf die am 17. September beginnende Serie am Samstag mit einem Testspiel gegen den Verbandsligisten TuS 97 fort. Am Dienstag darauf folgt noch ein Vergleich mit dem Oberligisten Everswinkel und danach steht mit der Pokalpartie in Spexard bereits das erste Pflichtspiel auf dem Programm. „Dann werden wir endlich einmal komplett sein“, sieht der neue Coach die intensiven Trainingswochen lediglich durch die üblichen, urlaubsbedingten Ausfälle getrübt.

Nicht mehr zum Kader der TSG gehören Katharina Beckmann, Frederike Heppe (beide 2. Mannschaft) und Diana Neubauer, die mit Handball aufgehört hat. Dafür stießen Anja Westbeld (eigene Jugend), Anika Irle (HSG Vlotho-Uffeln) und Helena Derksen, die nach einem Jahr Pause wieder einsteigt, zum Aufgebot. Ferlemann traut den drei neuen und den bewährten Kräften Ute Ipe, Laura Studt, Annika Krieft, Lina Heveling, Nadine Meyer, Anika Irle, Wiebke Maslowski, Kathrin Hildebrand, Yvonne Südmersen, Teresa Cubick, Anna Külker, Daniela Leiting, Johanna Christ und Nicola Klima einen vorderen Tabellenplatz zu.

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07 - Gütersloh, Montag 29. August 2011