Zum Saisonauftakt unterlag die männl. A-Jugend heute am frühen Morgen beim TuS Brockhagen 1 mit 24:30 (16:10). Eine überragende erste Halbzeit weckte zwischenzeitlich die Hoffnung auf mehr, letztlich mußte das Team aber der eigenen nicht gerade wettkampfgemäßen Spielvorbereitung Tribut zollen und unterlag dem Favoriten noch klar. Selbst schuld!
Schon bei der Abfahrt zum Spiel war zu erkennen, daß mancher eine kurze Nacht gehabt hatte. Das Schützenfest hatte sich deutlich ausgewirkt. Dennoch war die Mannschaft zu Spielbeginn voll da und überraschte die selbstsicheren Brockhagener mit schnellem Spiel aus einer agressiven Abwehr heraus und plazierten Würfen. Zu bemängeln blieb lediglich, daß wir bereits zur Halbzeit einige klare Torchancen ausgelassen und es dadurch verpaßt hatten, uns evtl. bereits entscheidend vom Gegner zu lösen. Der 16:10-Halbzeitstand war daher absolut berechtigt!
In der 2. Halbzeit wurden die Beine zusehens schwerer, so daß der Gegner beim 22:22 erstmals wieder ausgleichen konnte. Auch in der Folge gelang es uns nicht mehr, uns ins Spiel zurückzukämpfen oder an die gute Leistung der ersten Hälfte anzuknüpfen. So konnte Brockhagen am Ende noch einen sicheren und dann auch verdienten Sieg einfahren.
Vor dem Spiel hatte mir wenig ausgerechnet, ist doch der Kontrahent sicherlich als uns überlegen einzuschätzen. Unsere Leistung im Match war aber gut, so daß sogar ein Sieg möglich gewesen wäre. Diese Chance hat sich das Team aber durch eigenes Fehlverhalten genommen.
Über die Begleitumstände wird noch zu reden sein. Unabgemeldetes Fehlen beim Spiel, Unpünktlichkeit bei der Abfahrt, fehlende Ausrüstungsgegenstände oder miserabler, selbstverschuldeter körperlicher Zustand sind nicht dazu angetan, dem Trainer Lust an der Betreuung der Mannschaft zu vermitteln.
Es spielten: Oliver „Ole“ Sperber, Matthias Himmerich (mit besonderem Gruß an Johannes Köster von der Glocke), Sebastian Fölling, Henrik Scharton, Maximilian „Mili“ Herbrink, Niclas „Arti“ Artkämper, Maximilian „Blondie“ Dammann, Johannes Theißing, Malte „Schöni“ Schön und Sven „Bröski“ Bröskamp.
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