Männl. A-Jugend – Knapp vorbei ist auch daneben!

Im ersten Saison-Heimspiel am Samstagabend unterlag die männl. A-Jugend knapp mit 28:29 (13:11) gegen Hesselteich. Eigentlich war es eine ordentlich Leistung, die den Trainer durchaus milde gestimmt hat Gereicht hat es aber trotzdem nicht!

Mit einem guten Start konnten wir uns in der 20. Spielminute bis auf 10:5 absetzen, mußten den Kontrahenten allerdings bis zum Halbzeitpfiff wieder bis auf 13:11 an uns herankommen lassen. Beim 15:15 stand es wieder unentschieden, anschließend lagen wir nach 50 Minuten sogar 20:24 zurück, konnten allerdings noch einmal zum 26:25 kontern. Dann zog Hesselteich wieder vorbei, Bröski gelang es, in der letzten Spielminute noch einmal den Ausgleich zum 28:28 zu erzielen. Bei der folgenden schnellen Mitte war es uns leider nur mehr möglich, diese auf Kosten eines Siebenmeters zu stoppen. Ole blieb in diesem Duell leider nur zweiter Sieger! 28:29! In den restlichen 30 Sekunden vermochten wir nicht mehr, einen erneuten Ausgleich zu erzielen. Schade!

In einem mit nur einem Tor Differenz verlorenen Spiel ist leider jeder einzelne Fehler spielentscheidend. Obwohl die Mannschaft ordentlich gespielt und bravourös gekämpft hat, hätte es gereicht, wenn wir nur ein oder zwei unserer Unzulänglichkeiten heute vermieden hätten. Jeder einzelne Fangfehler, jeder Fehlwurf von Außen, jeder vergebene Gegenstoß, jedes abgebrochene Spielkonzept, jedes Abstimmungsproblem in der Abwehr und jede temporäre Unlust war heute entscheidend!

Was bleibt als Fazit? Ohne Rückraumbomber müssen wir uns im Angriff für jedes Tor unendlich mühen, während andere Teams einfache Tore zu Hauf erzielen können. Leider verfügen wir nicht über 2 Meter große Rückraumspieler mit 110 kg geballter Kraft. So müssen wir unsere Triumphe auf anderem Wege feiern und uns daran erfreuen, daß der kaum 16-jährige und eigentlich noch B-Jugendliche Bröski nach dem Spiel unseren Ex-Mitspieler Harri, einen 19-jährigen Spieler hünenhafter Statur der 2. Herrenmannschaft, auf dem Weg zum Geldautomaten mit seiner massiven körperlichen Präsenz vor der Unbill des Lebens bewahren sollte.

Es spielten: Ole – Matthias, Marvin, Blondie, Bröski, Mili, Arti, Mr. Joe, Schöni und Sebel.