Enrico Schmidt hatte sich von seinem Cut gut erholt und stand uns wieder zur Verfügung. Für Manuel Feuß sprang Maik Heimeier aus der 4. ein. Danke hierfür. Andre hatte sich im letzten Spiel wieder verletzt, so dass er uns nicht zur Verfügung stand. Da sonst alle anwesend waren, war die Bank gut gefüllt. Allerdings die Wertheraner Bank auch.
In den ersten 15 Minuten entwickelte sich ein Spiel mit Vorteilen für uns, so konnten wir durch Tempogegenstöße oder Kreisanspiele eine 6:Führung erarbeiten. Das ganze Spiel war gekennzeichnet durch zwei gut stehende Defensiven und zwei sehr gute Torhüter. Nach 15 Minuten nahm Werther eine Auszeit, was uns gar nicht gut bekam, wir schenkten unsere Führung leichtfertig ab und es stand 8:8. Werther konnte die Halbzeit noch drehen und ging mit einer 11:9 Führung in die Halbzeit.
Die ersten 12 Minuten der zweiten Halbzeit waren zum vergessen, wir schlossen zu überhastet ab, hatten Pech mit den Schiedsrichterentscheidungen oder trafen wieder einmal Pfosten oder Latte. Werther konnte ihre Führung auf 17:10 aufbauen. Wer dachte, jetzt ist es gelaufen, hatte sich geirrt. Die Abwehr wurde auf 5:1 umgestellt und nun konnten wir Ball um Ball erobern, auch eines weiter starken Sebastian Herrmann im Tor. wir verkürzten so auf 14:18 und merketn, dass hier noch etwas geht. Wir kämpften weiter und kam sogar auf zwei Tore heran. Wir vergaben wiederum klarste Chancen, weil wir Tempogegenstöße verwarfen oder wiederum Latte und Pfosten trafen. Genauso 30 Sekunden vor Schluss, als wir auf Manndeckung umstellten, den Ball erkämpften und den Ball vorne, um auf ein Tor zu verkürzen, vergaben, da einmal mehr die Latte getroffen wurde. Würde der Sport Latten- oder Pfostenball heißen, wären wir unangefochten Tabellenführer.
Was bleibt hängen?
Kämpfen können wir, das haben wir schon das ein oder andere mal bewiesen, nur muss unser Abschluss konzentrierter werden und wir dürfen nicht übereilt abschließen. Nun heißt es nächste Woche Sonntag um 11:00 in Isselhorst 2 Punkte einzufahren.
/div>