3. Herren mit SUPER Leistung gegen den Tabellenführer Herzebrock

Dieses Spiel stand unter dem Motto: "Wir haben eh keine Chance, also nutzen wir diese". Hinzu kam noch, dass sich Manuel Feuß, Jonas Perpeet und Tim Wegener abmeldeten und Herzebrock eine voll Bank hatte. Die zeichen standen somit noch schlechter. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. So nun aber genug Phrasen. :-)
Das Spiel war insgesamt auf keinem hohen Niveau und es war nicht ersichtlich, dass hier der ungeschlagene Tabellenführer gegen den drittletzten spielte. Es entwickelte sich eine nervöse Anfangsphase auf beiden Seiten in denen die Abwehrreihen, die Torwärte und die Fehlwürfe im Vordergrund standen. Dies belegt der Stand von 1:1 nach 8 Minuten. Bis zur 20. Minuten entwickelte sich ein recht offenes Spiel mit leichten vorteilen für Herzebrock, die immer mit 1 bis 2 Toren führten. In der 20. Miute gelang uns der Ausgleich, die letzten 10 Minuten dominierte Herzebrock und gingen mit einer 15:10 Führung in die Pause. Wir standen in der Abwehr sehr konzentriert und Sebastian Herrmann brachte mit seinen Paraden den Gegner das ein oder andere mal zur Verzweiflung.
Die 2. Halbzeit verlief deutlich ereignisreicher. So bekam die Herzebrocker Bank und ein Spieler in der Anfangsphase jeweils eine direkte rote Karte. Wir konnten diese Phase allerdings nicht wirklich nutzen und die Herzebrocker Führung hatte weiterhin bestand. Dies waren die ersten 7 Minuten der 2. Halbzeit. In den folgenden 13 Minuetn konnte sich Herzebrock entscheidend absetzen und führten teilweise mit bis zu neun Toren und es bahnte sich der von allen erwartete hohe Erfolg des Tabellenführers an. Doch heute war alles ein bisschen anders (es wurde noch nicht einmal gemeckert). So erzielte Herzebrock in den letzten zehn Minuten kein einziges Tor und wir kämpften uns wieder heran. Doch das letzte Aufbäumen kam zu spät und so siegte Herzebrock mit 28:25. Kurioser Höhepunkt war ein physikalisch unmögliches Tor der Herzebrocker, bei dem der Ball vom linken Pfosten nach rechts zurück ins Spielfeld prallte. Doch weitaus kurioser war ein direkt verwandelter Abwurf von Sebastian Herrmann. Eigentlich beabsichtigte er Dominic Terruli anzuspielen, doch da der gegnerische Torwart versuchte den Ball vor ihm zu erwischen (allerdings ohne Erfolg) flog der Ball an Mann und Maus vorbei ins Tor.

Fazit: Wir haben uns nie aufgegeben und gegen einen technisch hochüberlegenen Gegner bis zum umfallen gekämpft. Neben einen glänzend aufgelegten Herrmann im Tor, stand die Abwehr sehr stabil und wir verstanden es im Angriff das ein oder andere Mal lange durchzuspielen, um so keine unnötigen Ballverluste und die entsprechenden Gegenstöße hinnehmen zu müssen.
Warum spielen/kämpfen wir nicht immer so? ;-)

Es spielten: Herrmann (1), Blömer - Stieg (5 Tore), Terruli (2), Rüther, Fölling(2), Schmidt (4), Tönshoff (1), Hallmann (4) Johannsmann (2), Fedeler (4)