Wir hatten gegen Isselhorst 3 einiges gut zumachen. Hier kamen wir unter die Räder. Ein niedrigeres Alter und die größere Anzahl der Spieler sprachen für uns. Doch Herzig und Kollegen darf man nicht unterschätzen, da sie nicht nur wurfgewaltig , sondern auch körperlich äußerst robust sind. So galt es zu beweisen, dass der letzte Sieg gegen Werther 2 nicht nur eine Eintagsfliege war.
Wir gingen direkt in Führung und es ging am Anfang hin und her. Wir hatten meistens eine Führung von ein bis zwei Toren, die Isselhorst egalisieren oder verkürzen konnte. Erst zum Ende der ersten Halbzeit gelang es und den Vorsprung auf den Pausenstand von 11:7 auszubauen. Festzuhalten blieb, dass uns vor allem der wurfgewaltige Rückraum Probleme bereitete.
Die zweite Halbzeit begann mit Fehlwürfen am laufenden Band, so dass in den ersten 15 Minuten gefühlte 5 Tore fielen. Es entwickelte sich kein schönes Spiel, in dem wir uns erst zum Ende hin entscheidend absetzen konnten.
Vor allem Herzig konnte das Ergebnis anfangs sehr knapp halten, doch im Laufe des Spiels prägte Sebastian Hermann sich sein Wurfbild ein. Er bot erneut eine starke Leistung. Nicht nur unser Torwart, sondern auch eine bärenstarke Abwehr war der Erfolgsgarant. Isselhorst verzögerte das Spiel im Angriff das ein oder andere Mal. Immer wenn wir das Tempo anziehen konnten, hatten wir Lücken, um Pfosten und Latte zu treffen. Hin und wieder fand ein Ball auch den Weg ins Tor. Wäre der Sinn des Spiels Pfosten und Latte zu treffen, würden wir in der Tabelle ganz oben stehen.
Festzuhalten bleibt, dass wir uns weiterhin am Strohhalm Klassenerhalt festklammern und nicht loslassen wollen. Doch haben Loxten 3 und Lippstadt auch Ihre Spiele gewonnen und somit konnte der Abstand nicht verringert werden. Da Loxten 3 wieder erstarkt ist, gilt es für uns nächste Woche in eigener Halle um 19:00 gegen eben jenen Gegner alles zu geben, die Ruhe zu bewahren und zu gewinnen.
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