In einem Spiel, welches die Welt sicherlich nicht brauchte, siegte die männl. A-Jugend am heutigen Nachmittag bei der Spvg. Versmold mit 34:23 (19:18). Mit Handball hatte das Ganze aber recht wenig zu tun.
Mit meinen Ausführungen zur 1. Halbzeit will ich mich auch kurz halten: Wir haben es geschafft, gegen einen weder überstarken noch übermäßig motivierten Gegner, der noch dazu, von Spielbeginn an, in permanenter Unterzahl agieren mußte, in einer einzigen Halbzeit 18 Gegentore zu kassieren! Noch Fragen zur Einstelllung der Mannschaft?
In der Halbzeit habe ich dann einige Aspekte, ich glaube, in durchaus ruhigem Tonfall, angesprochen und anschließend gut 4 Minuten lang geschwiegen. Genauso wie die Spieler. In der Kabine herrschte minutenlang eine andächtige Stille. Die zweite Halbzeit war dann vom Engagement her auch etwas besser. Gegen einen weiter nachlassenden Kontrahenten konnten wir die Abwehr ein wenig stabilisieren und daraus resultierend einige Gegenstöße laufen.
Trotzdem, wem hat diese Veranstaltung heute etwas gebracht? Der Gegner hat die Sporthalle satte 28 Minuten vor Spielbeginn aufgeschlossen, die Schiedsrichter erschienen genau 7 Minuten vor Spielbeginn. Die Versmolder, ziemlich unmotiviert, spielten die gesamten 60 Spielminuten in Unterzahl, wir hatten genau einen Auswechselspieler, weil mehrere Spieler vollkommen lächerliche Ausflüchte gefunden hatten, heute nicht anwesend sein zu müssen und versuchten ansonsten über weite Strecken des Spieles, mangelndes spielerisches Können und begrenztes geistiges Format durch fehlendes Engagement wettzumachen.
Es spielten: Jöl – Jan, Mili, Arti, Börger, Roggenbrot, Jannik und Lukas.
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