In der Hinserie hatten wir das Spiel gegen Wiedenbrück 2 noch mit 30:21 sang und klanglos verloren. Doch irgendwie stellten wir fest, dass bei allen Niederlagen unser Handball-Methusalem fehlte. Det war diesmal wieder dabei, so konnte ja nichts schief gehen….
Soviel zur Theorie. Die Bank war mal wieder voll und so nahmen wir uns vor das Tempo hochzuhalten, da ein großer Teil der Gästemannschaft ein fortgeschrittenes Alter hatte und die Bank der Gäste nicht so gut gefüllt war. Nach drei Minuten stand es dann auch prompt 0:1 und in den darauf folgenden Minuten konnten wir das Spiel drehen und es stand nach zehn Minuten 6:1. Da war dann jegliche Gegenwehr gebrochen und wir konnten fast schalten und walten wie wir wollten. In der ersten Halbzeit klappte nahezu alles, die Abwehr und der Torwart standen gut, der Wiedenbrücker Angriff konnte nur selten Druck aufbauen und die Fehlversuche konnten wir dann mit der ersten oder zweiten Welle nutzen, um das ein oder andere einfache Tor zu erzielen. Wir gingen mit 16:8 in der Pause.
War es eine fast perfekte Halbzeit, war die zweite Halbzeit unter ferner Liefen. Es klappte nicht mehr viel, bis 5 Minuten vor Schluss warfen wir gerade 6 Tore und entdeckten dann noch einmal unser Tempospiel und warfen weitere 4 Treffer. Da aber auch Wiedenbrück nicht mehr als Tore warf, ging das Spiel 26:18, die Spannung war aus dem Spiel schnell raus, so dass wir es verpassten einen höheren Sieg zu erlangen.
Nach Karneval geht es nach Oelde zum Spitzenreiter und da bleibt abzuwarten, ob die Serie hält und die 13 zur Glückszahl wird.
Es spielten:
Herrmann, Blömer –Damman (9 Tore), Hallmann(5), Himmerich (4), Stieg (2), Heimeier (2), Schmidt (1), Feuß (1), Fölling (1), Toenshoff (1), Perpeet, Schrader, Gwosdzik
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