Die 3. Herren lebt auch noch und meldet sich wieder. Hatten wir eine äußerst beeindruckende Serie von 12 Siegen hintereinander, klappte seit dem Spiel gegen Oelde 2 eigentlich gar nichts mehr. Wenn ich korrekt unterrichtet bin, haben wir es dank des Klassenerhalts der 2. Herren (Glückwunsch dazu) geschafft als Tabellendritter in die 1. Kreisklasse aufzusteigen. Beim ersten Ausflug in diese Klasse haben wir leider viel Lehrgeld zahlen müssen, so hoffen wir, dass es diesmal besser wird.
Die Vorzeichen waren schon mal denkbar schlecht für das Spiel gegen Versmold. Unsere Etatmäßigen Torwarte vielen leider beide aus und hinzu kamen noch drei kurzfristige Absagen, so dass wir nur mit 8 Spielern aufliefen. Zum Glück hatte Wolle, gerade aus Bremen zurückgekommen, noch ein paar Sportschuhe im Kofferraum und wurde so im Laufe der ersten Halbzeit Spieler Nummer 9. Schrader feierte sein Comeback im Tor. Doch ließen wir ihn in der ersten Halbzeit viel zu oft im Stich. Vorne klappte auch nicht viel, die Bälle die bei Versmold reinkullerten, kamen bei uns wieder raus. Hinzu kam, dass mal wieder ein fleißiges Zielschießen mit Pfosten und Latte veranstaltet und viel zu überhastet abgeschlossen wurde. So lagen wir dann auch verdient mit 21:14 zurück.
Doch wir wollten uns zu Manuel Feuß letztem Spiel und zu Andres Geburtstag nicht abschlachten lassen. Da Schrader verletzungsbedingt nicht weitermachen konnte, feierte Andre in der zweiten Halbzeit sein Comeback im Tor und brachte die Gegner teilweise zur Verzweiflung. Wir kämpften verbissen um jeden Ball und stellten die Abwehr auf eine defensive 5:1 um, was Versmold so gar nicht schmeckte. Vorne spielten wir die 1. Und 2. Welle konsequenter zu Ende, Det und Henne entdeckten die vorhandenen Lücken und so trafen wir deutlich besser als in der ersten Halbzeit. Wir kamen Tor um Tor ran und schafften leider nicht ganz die Wende und verloren denkbar knapp und unglücklich mit 31:30. Leider verletzte sich Meik in der Schlussphase und wir hatten gar keine Wechselmöglichkeiten mehr. So haben wir zumindest in der zweiten Halbzeit ein richtig gutes und kämpferisch überzeugendes Spiel abgeliefert und ich hoffe dies bleibt Manuel in Erinnerung und es wird nur eine kurze schöpferische Handballpause :-)
Noch ein Wort zum Schiedsrichter: Hut ab – alleine gepfiffen, immer die Ruhe bewahrt, konsequent gepfiffen und sich von der ein oder anderen Motztirade eines gewissen Spielers nicht anstecken lassen.
Es kämpften: Schrader, Hallmann (Tor und Feld) – Feuß, Wolle, Christ, Stieg, Fölling, Heimeier, Gwosdzik
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