Ein Bericht über den Gegner unserer 1. Damen - trainiert vom Harsewinkeler
Daniel Hassmann.
1. Damen: Haßmann: „Jünger geht‘s wohl kaum“
Eigentlich wollte Daniel Haßmann vor einer Woche mit der Vorbereitung auf die kommende Landesliga-Saison beginnen. „Doch die Mädels hatten wohl Langeweile und waren so heiß auf Handball, dass wir schon eine Woche eher als geplant angefangen haben“, freut sich der Trainer des VfL Sassenberg. Als „Mädels“ darf er seine Truppe problemlos bezeichnen, liegt der Schnitt der neuen Mannschaft doch bei rekordverdächtigen 20,4 Jahren. „Jünger geht‘s wohl kaum“, schätzt der Trainer, der mit Simona Eirund, Ines Janevski, Steffi Kuzniacki, Georgia Kerßenfischer, Anja Feidieker, Maren Krampe und Merlin Dieckmann gleich etliche erfahrene Spielerinnen verlor. Diese werden durch den eigenen Nachwuchs und drei externe Neuzugänge ersetzt: Kreisläuferin Amina Buchholz (20) kommt von der Warendorfer SU, Linksaußen Sandra Arning (18) aus der A-Jugend des TB Burgsteinfurt (sie arbeitet und wohnt ab August in Sassenberg) und Rückraumspielerin Sabine Niestert (20) von der SG Sendenhorst.
„Damit sind wir gut für die neue Saison gerüstet. Mein Kader besteht aus 17 Spielerinnen, zwei bis drei könnten uns aus Studiengründen noch verlassen“, meint Haßmann, der erneut den Klassenerhalt zum Ziel Nummer eins erklärt: „Nach dem großen Umbruch im Vorjahr hatte uns schon damals niemand den Klassenerhalt zugetraut, doch wir haben ihn souverän geschafft. Jetzt schätze ich unsere Chancen mindestens ebenso gut ein, weil die Mannschaft schon eingespielt ist. Ein dicker Pluspunkt dieser jungen Mannschaft ist das Tempo, das sie gehen kann. Ein Nachteil ist natürlich die mangelnde Routine.“
Bis zum Saisonbeginn Mitte September – das Auftaktspiel in Neuenkirchen wird wahrscheinlich verschoben – stehen acht Testspiele, Turniere und teambildende Maßnahmen auf dem umfangreichen Programm. Neu in der Liga, und damit relativ unbeschriebene Blätter für den VfL, sind Steinhagen II, Greven II, Wettringen II und Nordwalde.
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