Gleichstand zum Abpfiff am Samstagabend und der Zwiespalt zwischen Punktgewinn und Punktverlust prägt die Gesichter der Harsewinkeler Damen ...
Ebenso wie in den letzten Wochen gingen wir absolut motiviert und ehrgeizig auf den vierten Sieg in das 1. Heimspiel und Nachbarschaftsduell gegen Brockhagen. Die verletzungsbedingt fehlenden Spielerinnen (Bele, Wiebke, Anika, Anna) wurden neben der routinierten Caro Kölkebeck durch die A-Jugendlichen Verena Stockmann, Sabrina Laumann und Katharina Roggenland ersetzt. Mindestens genauso wie Motivation und Ehrgeiz schwirrte vor und im Heimdebut jedoch auch Nervosität und Aufregung in unseren Köpfen umher. Eben von dieser waren dann auch die ersten zehn Minuten des Spiels geartet. Technische Fehler und vergebene Chancen verhinderten eine frühe, deutliche Führung unsererseits. Im weiteren Verlauf gelang uns jedoch eine Anknüpfung an die gute Leistung aus den letzten Spielen, sodaß wir uns mit 13:8 absetzen konnten. Manuel hält im Rückblick darauf fest, dass wir uns zu diesem Zeitpunkt hätten absetzen müssen, da wir spielerisch sowie konditionell überlegen waren. Bis zur Pause jedoch schwand der Vorsprung auf 13:10 und in der zweiten Halbzeit konnten wir die eben genannte Überlegenheit und Führung nicht auf die zweite Spielhälfte übertragen. Mit zu vielen technischen Fehlern, schwachen Abschlüssen und Nervosität, die nach den schon absolvierten, teilweise sehr guten 30 Minuten nicht mehr nötig gewesen wäre, nahmen wir uns selbst die Führung und lagen um die 40. Minute mit 14:16 zurück. Wir müssen in solchen Situationen unbedingt cleverer die Konzepte zu Ende spielen, müssen uns auch mit engen Spielständen im Rücken an diese halten und nicht wie in der zweiten Halbzeit am Samstag in Einzelaktionen verfallen, resümiert Manuel. Mit immer wieder aufblitzenden guten Aktionen und Kampfgeist hielten wir dem bissigem, überaus ehrgeizigem Gegner Stand und können am Ende dann doch noch glücklich über einen Punktgewinn sein, auch wenn noch 20 Sekunden vor Schluss eine Harsewinkeler Führung drin gewesen wäre. Resi hielt uns zwischen den Pfosten mit wichtigen, starken Paraden in der Schlussphase auf Punktgewinn-Kurs und so sicherten wir gemeinsam noch den siebten Punkt auf dem Konto. Neben der erfreulichen Nachricht, dass wir auch nach vier Spielen immer noch ungeschlagen sind, stellt sich uns leider auch die schlechte Nachricht, dass Verena Schlüpmann sich vermutlich eine Bänderverletzung im Fuß zugezogen hat. Schlüppi, gute Besserung an dieser Stelle!!
Wir müssen uns in den oben genannten Punkten unbedingt weiterentwickeln und können hierzu direkt die nächsten zwei Trainingswochen nutzen. Das nächste Spiel steht erst am 20.10. (in Steinhagen) auf dem Plan, da das eigentlich angesetzte Spitzenspiel gegen den HC Ibbenbüren auf Wunsch des Gegners auf den 22.11. (20h) verlegt wurde.
Die Halle war am Samstag gut gefüllt, darüber haben wir uns sehr gefreut, vielen Dank für eure Unterstützung!!
Torschützinnen von Samstag: Heveling, Misselhorn (1), Stockmann (2), Windau, Kölkebeck (3), Kopietz (5), Studt (8/4)
Liebe Grüße und eine schöne Woche, eure 1. Damen
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